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Musikschule & Unterricht · 1 von 9

Für Musikschulen und Klavierlehrkräfte

Vor jeder Musikschule steht dieselbe Frage, bevor eine App in den Unterricht darf: Was passiert mit den Daten der Schülerinnen und Schüler? Diese Seite beantwortet sie — und sagt auch, was Klavissimo heute noch nicht kann.

Gut zu wissen:

Der Lehrkraft-Bereich ist dauerhaft kostenlos und braucht keine Lizenz. Bezahlt wird nur die Vernetzung von Kindern, die woanders üben — 49 € je Klasse und Schuljahr.

Gut zu wissen:

Der Lehrkraft-Bereich ist dauerhaft kostenlos und braucht keine Lizenz. Bezahlt wird nur die Vernetzung von Kindern, die woanders üben — über eine Klassen-Lizenz der Schule.

Ausprobieren kostet Sie keine Entscheidung: Klassen anlegen, Übe-Stellen verteilen, Hausaufgaben stellen, Vorspiel-Notizen schreiben und die Übersicht „braucht dich zuerst“ nutzen — all das läuft auf Ihrem eigenen Gerät, ohne Konto und ohne Bestellung. Erst wenn ein Kind zu Hause auf seinem eigenen Gerät übt und Sie den Fortschritt sehen wollen, kommt ein Server ins Spiel.

Und genau dort liegt der Punkt, der eine Schule interessiert: Es wird datenminimiert übertragen — nie Noten, nie Aufnahmen, nie Stück-Inhalte. Was ankommt (Übe-Tage, Bewertungen, der gewählte Anzeigename), bleibt personenbezogen und wird entsprechend geschützt.

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Kein Konto — auch keines für uns

Klavissimo verlangt keine Registrierung. Die Identität eines Geräts ist ein lokal erzeugtes Geheimnis; unser Server speichert davon ausschließlich einen argon2id-Hash, nie das Geheimnis und nie ein Passwort. Es gibt also nichts, was sich ein Kind merken oder verwalten müsste — das Geräte-Geheimnis liegt auf dem Gerät und wandert mit dessen Sicherungs-Datei. Für das Üben und alle Verbindungen ist eine E-Mail-Adresse freiwillig — nur ein Kauf (etwa die Klassen-Lizenz per Rechnung) braucht naturgemäß eine; sie liegt verschlüsselt in einem eigenen Silo und ist für Schul- und Klassenfunktionen technisch unerreichbar.

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Das Datenmodell kennt die heiklen Felder gar nicht

Was ein Kind-Gerät überträgt, ist vollständig durch ein Schema beschrieben: Kalendertag, je Übung eine Zahl von 0 bis 100, höchstens drei hakende Stellen mit Fähigkeitsachse und Taktnummer. Das Schema ist streng — unbekannte Felder werden abgelehnt, nicht stillschweigend entfernt. Ein späterer Versuch, mehr zu übertragen, scheitert damit an der Schnittstelle und nicht am Vorsatz.

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Erst danach zählt der Standort — und der ist die EU

Unser Server steht bei Hetzner in der EU, die verschlüsselten Sicherungen ebenso. Der optionale KI-Tutor läuft über Scaleway in Paris. Damit gibt es keine Übermittlung in ein Drittland und keine Konstruktion über die Ausnahme nach Art. 49 DSGVO — sondern schlicht keinen Drittlandbezug.

Erhält

  • an welchen Tagen geübt wurde
  • eine Bewertung je Übung (0–100)
  • bis zu drei hakende Stellen (Achse + Taktnummer)
  • den Anzeigenamen, den das Kind selbst wählt

Nie

  • welches Stück gespielt wurde
  • Audio- oder MIDI-Aufnahmen
  • Notendaten, MusicXML, importierte Dateien
  • E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, verifizierte Namen
  • Standort, Kontakte, Gerätekennungen

Für Eltern

Die Zustimmung ist mehr als ein Häkchen: Vor dem Beitritt zeigt Klavissimo eine eigene Seite für Eltern und Erziehungsberechtigte — mit genau der einen Zeile, die Sie künftig sehen werden, und einer ausdrücklichen Erziehungsberechtigten-Bestätigung. Erst der Knopf „Verbindung erlauben“ löst überhaupt eine Übertragung aus — es gibt im Programm keinen anderen Weg dorthin. Zeitpunkt und Fassung der angezeigten Zustimmung werden gespeichert; der zugehörige Wortlaut ist über die versionierte Fassung dokumentiert.

Trennen wirkt sofort und beidseitig: Sync-Stand und Verbindung werden in einer Transaktion gelöscht, ohne Kopie. Das Kind übt danach unverändert weiter, nur ohne Sichtbarkeit für die Schule.

Was heute noch nicht geht — damit Sie es beim Ausprobieren nicht selbst herausfinden müssen: Gibt eine Lehrkraft ein Stück auf, das sie selbst importiert hat, braucht das Kind dieselbe Datei auf seinem Gerät; Notendaten wandern bewusst nicht über unseren Server. Klavissimo sagt das dann auch, statt eine tote Aufgabe anzuzeigen. Die bezahlte Einheit heißt „Klasse“ — im Klavier-Einzelunterricht ist das kein selbsterklärender Maßstab, und wie eine Lehrkraft mit vielen einzelnen Kindern gerechnet wird, ist noch nicht entschieden. Und eine Klassen-Verbindung verfällt nicht von selbst: Das Trennen am Schuljahresende ist ein bewusster Schritt, keine Automatik.

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Der erste Schritt dauert fünf Minuten

Öffnen Sie den Lehrkraft-Bereich, legen Sie eine Klasse an und vergeben Sie eine PIN. Verbinden Sie dann ein zweites eigenes Gerät als Test-Kind und spielen Sie eine Übung. Sie sehen sofort, was ankommt — und was nicht. Dafür ist keine Bestellung nötig und nichts davon verlässt Ihr Gerät, solange Sie nicht selbst eine Verbindung erlauben.

Für Ihren Datenschutzbeauftragten: die Unterlage mit allen Belegstellen
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