Auch mit Klassen-Verbindung gilt der Rahmen-Satz aus deiner Selbstauskunft wörtlich: „Deine Übungen, Stücke und Profile liegen nur auf deinem Gerät — wir haben sie nicht." Eine Klasse ändert daran nichts — sie fügt nur einen freiwilligen, sehr schmalen Tages-Stand hinzu.
Erhält
- Übe-Tage — ob an einem Tag überhaupt geübt wurde
- Scores & Stufen — bester Score je Übung/Stück des Tages, gerundet
- höchstens 3 hakende Stellen — nur als Achse + Taktnummer (z. B. „Rhythmus, Takt 12")
Nie
- Noten, MusicXML oder eigene Stücke
- Aufnahmen oder ein Mikrofon-Signal
- ein Stück- oder Übungstitel als eigenes Feld — nur eine technische Kennung
- die E-Mail-Adresse — lebt, falls überhaupt verknüpft, getrennt verschlüsselt
Technisch erzwungen, höchstens 1× pro Stunde
Das Datenformat des täglichen Sync-Stands lässt ausschließlich die drei Felder oben zu — jedes zusätzliche Feld weist es strikt zurück. Ohne jedes Ereignis an einem Tag (weder gespielt noch akustisch mitgehört) wird für diesen Tag schlicht nichts gesendet, und der Push selbst ist auf höchstens einen pro Stunde gedrosselt.
Eine technische Kennung ist kein Titel
Der Server speichert nie „Für Elise" oder „C-Dur-Etüde", sondern nur eine anonyme Kennung. Bei einem selbst importierten Stück bleibt diese Kennung für die Schule für immer bedeutungslos — die Datei selbst wohnt ausschließlich im Browser-Speicher des Kind-Geräts und verlässt es nie.
Das Geräte-Geheimnis nur als Hash
Das Geheimnis, mit dem sich ein Gerät gegenüber dem Server ausweist, bleibt im Klartext ausschließlich auf diesem Gerät — der Server kennt davon nur einen Passwort-Hash (argon2id), keinen Klartext. Diese Zugangsdaten stecken auch in der Voll-Sicherung — deshalb der wörtliche Warnhinweis dort: „Die Datei enthält auch deine Zugangsdaten (z. B. Klassen-Verbindung) — bewahre sie sicher auf."
E-Mail: getrennt, verschlüsselt, freiwillig
Eine verknüpfte E-Mail-Adresse dient ausschließlich der Profil-Wiederherstellung, dem optionalen Wochenrückblick für dich und dem optionalen wöchentlichen Eltern-Update — sie lebt in einem eigenen, verschlüsselten Silo und geht nie an die Schule.
Die beiden Opt-in-Mails im Detail
Wochenrückblick und Eltern-Update laufen unabhängig voneinander: Du schaltest jede einzeln ein oder aus, beide kommen höchstens einmal pro Woche, und jede einzelne Mail trägt einen Abbestell-Link. Dein Gerät stellt den Inhalt lokal zusammen, bevor er verschickt wird — der Server speichert dabei keine einzige Übe-Note.
Für die Familie gilt derselbe schmale Stand
Eine Familien-Verbindung nutzt genau denselben Tages-Stand wie eine Klasse — die Erhält/Nie-Liste oben gilt Wort für Wort auch fürs Familien-Gerät. Der einzige Unterschied ist, WER mitliest: statt einer Lehrkraft ein Eltern-Gerät. Auch hier wird nichts zugewiesen, nur mitgelesen.
Für Eltern
Ohne Klick auf „Verbindung erlauben" wird technisch gar nichts gesendet — das Zustimmungs-Gate ist die einzige Stelle im Code, die den ersten Sync überhaupt auslösen kann. Ablehnen kostet keine Funktion: dein Kind übt ohne Klasse genauso vollständig weiter.
Deine Daten:
Wortgleich in den Einstellungen (Daten & Privatsphäre): „Stücke, Pläne, Ergebnisse, Klänge — alles liegt auf diesem Gerät. Es gibt kein Konto und keinen Server, der deine Musik lesen kann — nutzt du den Geräte-Sync, liegt dort nur ein verschlüsselter Behälter für deine eigenen Geräte." Die Klassen-Verbindung ist eine bewusste Ausnahme mit genau diesem schmalen, hier aufgelisteten Inhalt.
