Nach jedem bewerteten Durchgang zeigt das Ergebnis, wie es lief — vom großen Gesamt-Score bis zu jeder einzelnen Note im Notenblatt.
GESAMT
Oben steht der Gesamt-Score von 0 bis 100 — daneben, sobald es einen Vergleich gibt, die Differenz gegenüber deinem letzten Versuch derselben Übung. Hast du mehrere Durchgänge hintereinander gespielt, zeigt die Seite den letzten fertigen; die Zeile „Durchgänge“ darunter nennt die Werte aller, etwa „Durchgänge 82 → 91 → 95“ (nicht in der Kinderansicht).
Der große Score oben, darunter Genauigkeit und Timing als eigene Balken.
Genauigkeit gegenüber Timing
„Genauigkeit" und „Timing" schlüsseln den Gesamt-Score in zwei eigene Balken auf: Genauigkeit sagt, wie viele der richtigen Töne du überhaupt getroffen hast, Timing sagt, wie pünktlich du sie gespielt hast — beide zählen unabhängig voneinander.
Farben im Notenblatt und die Ticks
Eine Legende im Notenblatt erklärt die Farben: „richtig" für getroffene Noten, „früh / spät" für Timing-Abweichungen, „falscher Ton" für daneben gegriffene Töne. Ein Tick über der Note zeigt zusätzlich das Anschlags-Timing.
Takt für Takt
Die Karte „TAKT FÜR TAKT" listet jede erwartete Note einzeln mit Verdikt — „richtig", „zu früh", „zu spät", „falscher Ton", „ausgelassen" oder „zusätzlich" —, „Noten-Details ansehen ›" öffnet dazu die genaue Millisekunden-Abweichung.
♩ statt Zahlen im Kind-Profil
Ein Kind-Profil sieht anstelle der Prozent-Balken ein bis drei ♩ und einen ermutigenden Satz — „Wo war's schwer? ›" öffnet auf Wunsch trotzdem die Takt-für-Takt-Ansicht. War der Durchgang besser als alle bisherigen Versuche derselben Übung, zeigt ein Hinweis, dass es dein bestes Ergebnis bisher ist.
Dasselbe Ergebnis, kindgerecht: zwei von drei ♩ — ganz ohne Zahlen.
„Noch einmal, aber kleiner?“
Nur wenn das Ergebnis eine zusammenhängende schwierige Stelle belastbar erkennt, bietet Klavissimo freiwillig einen kleineren Übe-Ausschnitt an. „So üben“ übernimmt Takte, Hand und Tempo in den Player; „Anders weitermachen“ überspringt den Vorschlag, ohne etwas als abgelehnt zu speichern. Erscheint die Karte nicht, ist das kein Fehler.
Gut zu wissen:
In Übungen mit Akkordsymbolen, die das sagen, zählt jede Lage: Spielst du C-Dur als E–G–C statt C–E–G, ist jeder Ton richtig, solange er höchstens eine Oktave von der notierten Lage entfernt liegt. Zieltasten zeigen dort keine Lage vor. Stehen über einer Hand nur Symbole, greifst du jeden Akkord am Anfang jedes Takts und bei jedem neuen Zeichen neu, auch Töne, die gleich bleiben. Ein Schrägstrich statt einer Note zeigt nur, wann du anschlägst und wie lange du hältst. Mit dem Mikrofon erkennt Klavissimo nur die notierte Lage.
Gut zu wissen:
Die ♩-Bewertung im Kind-Profil ist dieselbe Auswertung wie die Zahlen im Erwachsenen-Profil — nur anders dargestellt: mehr ♩ bei einem besseren Ergebnis, ohne Punktzahl und ohne Note. Das Prinzip dahinter bleibt dasselbe: ermutigen statt benoten.
Gut zu wissen:
Dieser ganze Artikel beschreibt die bewertete Ergebnis-Ansicht — die gibt es nur bei „E-Piano / Keyboard" und „Noch kein Klavier". Im Modus „Richtiges Klavier" steht stattdessen eine Ergebnisseite ohne Messung: kein Score, keine Genauigkeit-/Timing-Balken, keine Notenfärbung. Sie fragt dich nach jeder Übung mit drei ♩-Karten, wie es lief, und hat dieselben Knöpfe „Noch einmal" und „Nächste Übung" — deine Anschläge selbst werden dabei nicht geprüft. Das zählt immer fürs Übe-Heft und den Tagesplan. Ausnahme: Übst du bei einer zweihändigen eingebauten Übung oder einem zweihändigen Stück nur eine Hand, oder bei einem Stück nur einen Ausschnitt, bleibt der Tagesplan-Punkt offen. Übst du dabei ein ganzes Stück komplett mit beiden Händen durch und antwortest mit ♩♩♩ („konnte ich!"), zählt es zusätzlich als gemeistert — genauso wie ein Score ≥ 80 — und bringt dich auf deiner Repertoire-Leiter weiter. Übst du nur einen Ausschnitt (ein paar Takte oder nur eine Hand), zählt das weiterhin fürs Übe-Heft, aber noch nicht als gemeistert.