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PDF zu Noten (der OMR-Weg)

Klavissimo importiert kein PDF direkt (bewusste Grenze, siehe 4.1). Für digital gesetzte PDFs — Verlags- oder Kurs-PDFs, keine Handy-Fotos — gibt es aber einen Umweg zurück zu echten Noten: Texterkennung für Musik (OMR) über Audiveris, mit MuseScore zur Nachkorrektur. Kein Ein-Klick-Weg, aber verlässlich, wenn du dir Zeit für die Kontrolle nimmst.

1

PDF durch Audiveris erkennen lassen

Audiveris (Open Source) liest das PDF und liefert eine Datei mit seiner Vermutung, welche Noten dort stehen — ähnlich einer Texterkennung für gescannte Buchseiten, nur für Notenbilder.

2

Fehler gegen das Original prüfen

Die Erkennung ist nicht perfekt: gerade bei dichten Stellen mit vielen Balken vertauscht Audiveris öfter Notenwerte, wodurch Takte über- oder unterfüllt wirken. Öffnest du die erkannte Datei in MuseScore, markiert es fehlerhafte Takte selbst — korrigiere sie gegen das Original-PDF.

3

Sauber exportieren

Nach der Korrektur exportierst du wie ein selbst gesetztes Stück über Datei → Exportieren → MusicXML — die Schritte dafür stehen in der MuseScore-Anleitung.

Gut zu wissen:

Ehrlich gesagt braucht dieser Weg Geduld: Triolen und Verzierungen sind die häufigsten Fehlerquellen, und Hand-Scans oder schräg fotografierte Seiten erkennt Audiveris deutlich schlechter als sauber gedruckte PDFs. Für ein bekanntes Stück lohnt sich oft zuerst ein Blick auf gemeinfreie Quellen, bevor du selbst erkennst.

Deine Daten:

Auch dieser Weg bleibt lokal: Audiveris und MuseScore laufen als Programme auf deinem eigenen Rechner — nichts von deinem PDF verlässt ihn für den späteren Import in Klavissimo.

Eigenes Stück mit MuseScore exportieren Woher bekomme ich Noten?
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