Klavissimo bewertet nicht, wie ein Stück klingt — es vergleicht, welche Note du wann spielst, mit den Noten, die im Stück stehen. Das geht nur, wenn die Noten selbst als Struktur vorliegen: als MusicXML.
Jede Note einzeln gespeichert
MusicXML speichert für jede Note Tonhöhe, Dauer, Takt und Stimme (rechte oder linke Hand) als Text — kein Bild, kein Ton. Genau diese Struktur liest Klavissimo beim Import aus und vergleicht sie live mit dem, was du auf deinem Piano spielst.
MXL ist dasselbe, nur gepackt
„.mxl" ist ein gezipptes MusicXML — dieselben Noten, nur in einer kleineren Datei verpackt. Klavissimo liest beide Endungen gleich gut; welche du bekommst, hängt nur davon ab, wie dein Notenprogramm exportiert.
Gut zu wissen:
Woher eine MusicXML-/MXL-Datei kommt, ist egal — ob aus MuseScore exportiert, aus einer gemeinfreien Quelle heruntergeladen oder per Texterkennung aus einem PDF gewonnen: Klavissimo behandelt sie alle gleich.
Warum kein PDF, MP3 oder Video
Ein PDF ist ein Bild von Noten — keine Noten-Daten, wie es Klavissimo beim Import auch direkt so meldet. Eine MP3-Datei oder ein Video ist Schall, keine Tonhöhen-Struktur. Beides lässt sich nicht Note für Note vergleichen — nur MusicXML/MXL geht.
